Die Bildhauerklasse von Prof. Karsten Konrad, UdK Berlin, stellt anlässlich des AIV-Neujahrsempfangs am 24. Januar in der Geschäftsstelle des AIV neue Arbeiten von Studierenden für die Innenräume (wallbased) und die Terrasse (installativ) aus.

Fotos: Raphael Fischer-Dieskau; Idee: Philip Engelbrecht

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Barberini Bild

Vortrag von Thomas Albrecht (HILMER SATTLER ARCHITEKTEN I Ahlers Albrecht)

Das 1771/72 nach Plänen von Carl von Gontard und Georg Christian Unger erbaute Bürgerhaus nach Vorbild des Palazzo Barberini in Rom war ein Glanzstück des Potsdamer Stadtbildes – wie so vieles wurde es nach 1945 nicht wieder hergestellt, sondern samt dem ganzen Stadtquartier abgerissen. In einem sehr vielschichtigen städtebaulichen Verfahren wird nun der gesamte Stadtteil wieder errichtet, wobei die neue Nutzung eines Museums das Quartier wunderbar belebt. Der hochkomplexe Bau ist außen fast auf den Zentimeter genau rekonstruiert, im Inneren ist eine großzügige Museumswelt entstanden.

Die Architektenkammer Berlin erkennt den Vortrag als Fortbildung mit 2 UE / Unterrichtseinheiten an. Den Teilnehmer*innen wird am Ende der Fortbildung eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Termin: Montag 13.01.2020 um 19:00 Uhr im AIV

Teilnahme für Mitglieder kostenfrei
Nichtmitglieder: Wir freuen uns über eine Spende
Teilnahmebescheinigung für Mitglieder kostenfrei, für Nichtmitglieder € 25,00

Verbindliche Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax (0 30) 88 54 583

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Euro AIV

Referentin: Rechtsanwältin Christiane Columbus, Fachanwältin für Bau- u. Architektenrecht

Es werden Grundbegriffe zum Grundstücks- und Nachbarrecht erläutert und erklärt, was der Nachbar bei einem Bauvorhaben dulden muss und was er abwehren kann, wie z.B. das Hammerschlags- und Leiterrecht zugunsten des Bauherrn formal richtig geltend zu machen ist. Kaum ein Vorhaben im innerstädtischen Bereich kann gänzlich ohne Inanspruchnahme des Nachbargrundstücks realisiert werden. Der Architekt sollte das schon bei der Planung mit bedenken und seinen Auftraggeber beraten können. Wer sich hier nicht auskennt, riskiert aufgrund nachbarlicher Einwendungen erhebliche Bauverzögerungen, Planungsänderungen und Mehrkosten.  Die Architektenkammer Berlin erkennt die Fortbildung mit 2 UE /Unterrichtseinheiten an. Den Teilnehmern wird am Ende der Fortbildung eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Im Rahmen der Veranstaltung reichen wir ein kleines Frühstück und Getränke. Die Teilnehmeranzahl ist auf 15 begrenzt.

Teilnahme für AIV- Mitglieder kostenlos, Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder € 50

Verbindliche Anmeldung und weitere Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung / Anmeldung.        

PRESSSEMITTEILUNG download

  • Visionäre Ideen und gleichzeitiges „Mitnehmen“ der Menschen gefragt
  • Rückfragenkolloquium zum Schinkel-Wettbewerb 2020

Berlin, 25. November 2019 – Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) hat das Rückfragenkolloquium zum laufenden Schinkel-Wettbewerb 2020 durchgeführt. Der Ideen- und Förderwettbewerb, der parallel zum internationalen städtebaulichen Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2070 stattfindet, richtet sich an junge Leute bis 35 Jahre aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Freie Kunst.

Eva Krapf, Vorsitzende des AIV-Schinkel-Ausschusses: „Dieses Jahr haben rund 80 Teilnehmer*innen die Chance genutzt, beim Rückfragenkolloquium mit Mitgliedern des Schinkel-Ausschusses ins Gespräch zu kommen und ihre detaillierten Fragen zum Wettbewerb zu stellen. Das Bearbeitungsgebiet umfasst dieses Mal den Siedlungsstrahl Berlin-Mitte – Karow – Buch – Panketal – Bernau. Hier haben wir alle Teilnehmer*innen nochmals aufgefordert mutige Ideen für ein ´Berlin in 50 Jahren´ zu entwerfen und auch ihre Wünsche an die Zukunft detailliert zu entwerfen.“ Die Ausschreibungsunterlagen stehen allen Interessierten online unter www.aiv-berlin.de/schinkel-wettbewerb zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 20. Januar 2020. Die Mitglieder des Schinkel-Ausschusses fordern alle jungen Planer*innen auf sich zu beteiligen und mit der Teilnahme „Haltung zu zeigen für die herausfordernden Themen der Zukunft!“

Sommerfeld Waldsiedlung 02

Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die Jahrhundertfeiern zur Gründung des Bauhauses Weimar werfen ein Schlaglicht auch auf den jüdischen Bauunternehmer, Finanzier und Bauherrn Adolf Sommerfeld. Weniger bekannt ist offenbar Sommerfelds Wirken als Baumeister und Ingenieur des Holzbaus als kreativer Werkstoff im industrialisierten Bauen. Geradezu hymnisch pries schon Walter Gropius 1920 den Holzbau: „Holz ist ein wundervoll gestaltungsfähiges Material.... Holz ist der Urstoff der Menschen, der allen tektonischen Gliedern des Bauens genügt: Wand, Boden, Decke, Dach, Säule und Balken, der sich sägen, schnitzen, bohren, nageln, hobeln, fräsen, polieren, beizen, einlegen, lackieren und bemalen lässt“.

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Die St. Hedwigs-Kirche (geweiht 1773) war der erste katholische Kirchenbau nach der Reformation in Berlin. Friedrich der Große hatte Bauform und Ort, das Forum Fridericianum, vorgegeben. Bauliche Schäden und der Wunsch nach einer Neuordnung des liturgischen Raumes waren 2013 der Grund für einen Architektenwettbewerb. Der Siegerentwurf stammt vom Architekturbüro Sichau& Walter Architekten GmbH und Leo Zogmayer.

Heinrich Lichte 1903 Berlin O Thaerstr 4 parterre

Referentin: Rechtsanwältin Christiane Columbus und Rechtsanwalt Axel Dyroff, Fachanwälte für Bau- u. Architektenrecht

Der politische Wille zur Mietenbegrenzung ist in Berlin allerorten spürbar. Milieuschutzgebiete sprießen wie Pilze aus dem Boden. Daher ist es für Architekten und Ingenieure wichtig, die damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben für die Planung zu kennen und zu berücksichtigen. Der Vortrag wird dafür eine Einführung und Grundlage bieten. Die Referenten sind für die Kanzlei Schultz und Seldeneck tätig und auf das städtebauliche Erhaltungsrecht spezialisiert.

2018 11 13 Otto Suhr Spring Siedlung kl

Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ ist – so die jüngste Literatur zu Städtebau und Architektur Berlins nach 1945 - ein höchst vielgestaltiges Phänomen. Welchen Stellenwert diesbezüglich das Quartier der „Otto-Suhr-Siedlung“ und des Spring-Projektes nordöstlich des Mehringplatzes im kriegszerstörten Kreuzberg einnimmt, welche lange übersehenen Qualitäten Figur und Gebäude in ihrer Typisierung, Normierung, Grundrisskonzeption und auffallenden äußeren Gestaltung auszeichnen, wird der Vortrag ausleuchten. Er offenbart eine spannende Entstehungsgeschichte, will der Nachkriegsmoderne ein neues Narrativ geben – stellt die Bezüge zu den mit Weltkulturehren versehenen Vorgängern des Neuen Bauens her, bringt uns unsere einst gefeierten – aber vielfach vergessenen – Protagonisten Herta Hammerbacher, Max Rudolph, Wils Ebert und Klaus Müller-Rehm wieder nahe.

Wir werden erleben, wie man in der Vergangenheit mit diesen baulichen Zeugen einer aufbau-freudigen, optimistisch auf die Zukunft ausgerichteten Periode der Stadtgeschichte umgegangen ist, werden über Sensibilität von Sanierung, Denkmalschutz, Umbau, Erweiterung und vieles mehr auch mit Zeitzeugen des AIV diskutieren können ...

Abenteuer Zweite Nachkriegsmoderne, Betrachtungen zur Otto-Suhr-Siedlung und zum Spring-Projekt, MONTAG 14.10.2019, 19:00 Uhr im AIV Berlin, Bleibtreustasse 33.

Eine Veranstaltung initiiert von Peter Lemburg

Save the Date: 11.11.2019 um 19.00 Uhr AIV-Vortrag von Steffen Adam „Waldsiedlung Zehlendorf“ im AIV Bleibtreustraße.

AIV SW 2020

Mutige Ideen für das „Berlin in 50 Jahren“ gesucht

Berlin, 25. September 2019 – Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) hat den Schinkel-Wettbewerb 2020 ausgelobt. Der Ideen- und Förderwettbewerb, der parallel zum internationalen städtebaulichen Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2070 stattfindet, richtet sich an junge Leute bis 35 Jahre aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Freie Kunst. Er zählt zu den bekanntesten und ältesten deutschen Nachwuchspreisen und ist mit 3.000 Euro dotiert.

Eva Krapf, Vorsitzende des AIV-Schinkel-Ausschusses: „100 Jahre nach der Gründung Groß-Berlins steht die Metropolregion an einem neuen Wendepunkt, an dem Weichen für die Zukunft der nächsten Generationen gestellt werden. Der AIV-Schinkel-Wettbewerb stellt die Teilnehmer*innen vor die Herausforderung, mutige Ideen für ein ´Berlin in 50 Jahren´ zu entwerfen. Auf dem Siedlungsstrahl Berlin-Mitte – Karow – Buch – Panketal – Bernau soll an ausgewählten Orten dargestellt werden, wie diese Entwürfe sich stadträumlich, landschaftlich und baulich ausdrücken und wie andererseits zukünftige Veränderungen von Umwelt und Gesellschaft in die Planung und Gestaltung der Stadt hineinwirken.“

Münze

Referentin: Rechtsanwältin Christiane Columbus, Fachanwältin für Bau- u. Architektenrecht

Die Vereinbarung einer Baukostenobergrenze führt zu einer verschärften Haftung für den Architekten. Die Planung des Architekten ist mangelhaft, wenn eine mit dem Besteller vereinbarte Obergrenze für die Baukosten überschritten wird. Deswegen vermitteln wir zu diesen Fragen die grundlegenden Rechtskenntnisse. Die Architektenkammer Berlin erkennt die Fortbildung mit 2 UE /Unterrichtseinheiten an. Den Teilnehmern wird am Ende der Fortbildung eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Mittwoch 23.10.2019, 08:30 Uhr im AIV. Im Rahmen der Veranstaltung reichen wir ein kleines Frühstück und Getränke. Die Teilnehmeranzahl ist auf 15 begrenzt. Teilnahme für AIV- Mitglieder kostenlos, Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder € 50

Verbindliche Anmeldung und weitere Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung / Anmeldung.             

Save the Date: AIV-Fortbildung Bau- und Architektenrecht mit RAin Columbus „Milieuschutz und Vorkaufsrecht“ in Bln. Friedrichshain Freiraum-Box 08.30 – 10.00 Uhr (mit kleinem Frühstück + 2 Fortbildungspunkte); für Mitglieder kostenfrei; Nichtmitglieder € 50,00

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