Barberini Bild

Vortrag von Thomas Albrecht (HILMER SATTLER ARCHITEKTEN I Ahlers Albrecht)

Das 1771/72 nach Plänen von Carl von Gontard und Georg Christian Unger erbaute Bürgerhaus nach Vorbild des Palazzo Barberini in Rom war ein Glanzstück des Potsdamer Stadtbildes – wie so vieles wurde es nach 1945 nicht wieder hergestellt, sondern samt dem ganzen Stadtquartier abgerissen. In einem sehr vielschichtigen städtebaulichen Verfahren wird nun der gesamte Stadtteil wieder errichtet, wobei die neue Nutzung eines Museums das Quartier wunderbar belebt. Der hochkomplexe Bau ist außen fast auf den Zentimeter genau rekonstruiert, im Inneren ist eine großzügige Museumswelt entstanden.

Die Architektenkammer Berlin erkennt den Vortrag als Fortbildung mit 2 UE / Unterrichtseinheiten an. Den Teilnehmer*innen wird am Ende der Fortbildung eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Termin: Montag 13.01.2020 um 19:00 Uhr im AIV

Teilnahme für Mitglieder kostenfrei
Nichtmitglieder: Wir freuen uns über eine Spende
Teilnahmebescheinigung für Mitglieder kostenfrei, für Nichtmitglieder € 25,00

Verbindliche Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax (0 30) 88 54 583

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Euro AIV

Referentin: Rechtsanwältin Christiane Columbus, Fachanwältin für Bau- u. Architektenrecht

Es werden Grundbegriffe zum Grundstücks- und Nachbarrecht erläutert und erklärt, was der Nachbar bei einem Bauvorhaben dulden muss und was er abwehren kann, wie z.B. das Hammerschlags- und Leiterrecht zugunsten des Bauherrn formal richtig geltend zu machen ist. Kaum ein Vorhaben im innerstädtischen Bereich kann gänzlich ohne Inanspruchnahme des Nachbargrundstücks realisiert werden. Der Architekt sollte das schon bei der Planung mit bedenken und seinen Auftraggeber beraten können. Wer sich hier nicht auskennt, riskiert aufgrund nachbarlicher Einwendungen erhebliche Bauverzögerungen, Planungsänderungen und Mehrkosten.  Die Architektenkammer Berlin erkennt die Fortbildung mit 2 UE /Unterrichtseinheiten an. Den Teilnehmern wird am Ende der Fortbildung eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Im Rahmen der Veranstaltung reichen wir ein kleines Frühstück und Getränke. Die Teilnehmeranzahl ist auf 15 begrenzt.

Teilnahme für AIV- Mitglieder kostenlos, Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder € 50

Verbindliche Anmeldung und weitere Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung / Anmeldung.        

Sommerfeld Waldsiedlung 02

Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die Jahrhundertfeiern zur Gründung des Bauhauses Weimar werfen ein Schlaglicht auch auf den jüdischen Bauunternehmer, Finanzier und Bauherrn Adolf Sommerfeld. Weniger bekannt ist offenbar Sommerfelds Wirken als Baumeister und Ingenieur des Holzbaus als kreativer Werkstoff im industrialisierten Bauen. Geradezu hymnisch pries schon Walter Gropius 1920 den Holzbau: „Holz ist ein wundervoll gestaltungsfähiges Material.... Holz ist der Urstoff der Menschen, der allen tektonischen Gliedern des Bauens genügt: Wand, Boden, Decke, Dach, Säule und Balken, der sich sägen, schnitzen, bohren, nageln, hobeln, fräsen, polieren, beizen, einlegen, lackieren und bemalen lässt“.

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Die St. Hedwigs-Kirche (geweiht 1773) war der erste katholische Kirchenbau nach der Reformation in Berlin. Friedrich der Große hatte Bauform und Ort, das Forum Fridericianum, vorgegeben. Bauliche Schäden und der Wunsch nach einer Neuordnung des liturgischen Raumes waren 2013 der Grund für einen Architektenwettbewerb. Der Siegerentwurf stammt vom Architekturbüro Sichau& Walter Architekten GmbH und Leo Zogmayer.

Heinrich Lichte 1903 Berlin O Thaerstr 4 parterre

Referentin: Rechtsanwältin Christiane Columbus und Rechtsanwalt Axel Dyroff, Fachanwälte für Bau- u. Architektenrecht

Der politische Wille zur Mietenbegrenzung ist in Berlin allerorten spürbar. Milieuschutzgebiete sprießen wie Pilze aus dem Boden. Daher ist es für Architekten und Ingenieure wichtig, die damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben für die Planung zu kennen und zu berücksichtigen. Der Vortrag wird dafür eine Einführung und Grundlage bieten. Die Referenten sind für die Kanzlei Schultz und Seldeneck tätig und auf das städtebauliche Erhaltungsrecht spezialisiert.

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