AIV Platzgestaltung

Vortrag von Dipl. Ing. Andreas Brümmel

Die Berliner Stadtplatzidee und die Moderne: In den 20-er Jahren entstand durch die Gartenstadtbewegung, vorangetrieben von Erwin Barth, Gartendirektor von Berlin, und Leberecht Migge eine Bewegung des sozialen Gartens, der eine Reihe neuer Stadtplätze in Berlin, Hamburg und anderswo initiierte. Hierzu zählen unter anderem der Viktoria-Luise-Platz, der Brixplatz, der Savignyplatz und der Klausener Platz. Sind in Barcelona und anderen Metropolen innerhalb von zehn Jahren 100 zeitgemäße Stadtplätze geschaffen worden, fehlt diese Entwicklung in Berlin in Gänze. Die Plätze als Wohnzimmer der Stadt.

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Entwicklungsfaktoren der Großstadtregion

Groß-Berlin war und ist ein Spiegel der Planungskultur, der Suche nach Ordnung einer chaotisch wachsenden Großstadt. Dazu gehörte die Suche nach großen Plänen, aber auch der dauernde Streit zwischen den Bezirken und dem Berliner Magistrat, zwischen Berlin und seinem Umland. Heute stellt sich erneut und dramatisch zugespitzt die Frage nach einer neuen Planungskultur.

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Am Dienstag, den 4. Dezember wird im Bücherbogen das neue Buch von Markus Tubbesing zum Wettbewerb Groß-Berlin 1908-10 vorgestellt. Der Wettbewerb war ein wesentlicher Schritt hin zu Groß-Berlin, zudem ein Meilenstein in der Entwicklung des Berliner Städtebaus, ja des modernen Städtebaus schlechthin. Markus Tubbesing ist seit kurzem Professor für „Entwurf Denkmalpflege“ am Fachbereich „Stadt|Bau|Kultur“ der Fachhochschule Potsdam.

2018 11 13 Otto Suhr Spring Siedlung kl

Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ ist – so die jüngste Literatur zu Städtebau und Architektur Berlins nach 1945 - ein höchst vielgestaltiges Phänomen. Welchen Stellenwert diesbezüglich das Quartier der „Otto-Suhr-Siedlung“ nordöstlich des Mehringplatzes im schwerst kriegszerstörten Kreuzberg einnimmt, welche lange übersehenen Qualitäten Figur und Gebäude in ihrer Typisierung, Normierung, Grundrisskonzeption und auffallenden äußeren Gestaltung auszeichnen, wird der Vortrag ausleuchten.

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Das Netzwerk DieNachwachsendeStadt strebt nach radikalen Ansätzen zur ressourcenpositiven Transformation der Stadt und nähert sich diesen konkreten Bauaufgaben kontinuierlich an. Als Mitbegründer des Netzwerks forschen, planen und bauen ZRS-Architekten Ingenieure an zirkulären Gebäudesystemen aus Naturbaustoffen in verschiedenen Klimazonen, die weitgehend auf Gebäudetechnik, vor allem Lüftungstechnik verzichten können.

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