AIV Platzgestaltung

Vortrag von Dipl. Ing. Andreas Brümmel

Die Berliner Stadtplatzidee und die Moderne: In den 20-er Jahren entstand durch die Gartenstadtbewegung, vorangetrieben von Erwin Barth, Gartendirektor von Berlin, und Leberecht Migge eine Bewegung des sozialen Gartens, der eine Reihe neuer Stadtplätze in Berlin, Hamburg und anderswo initiierte. Hierzu zählen unter anderem der Viktoria-Luise-Platz, der Brixplatz, der Savignyplatz und der Klausener Platz. Sind in Barcelona und anderen Metropolen innerhalb von zehn Jahren 100 zeitgemäße Stadtplätze geschaffen worden, fehlt diese Entwicklung in Berlin in Gänze. Die Plätze als Wohnzimmer der Stadt.

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Entwicklungsfaktoren der Großstadtregion

Groß-Berlin war und ist ein Spiegel der Planungskultur, der Suche nach Ordnung einer chaotisch wachsenden Großstadt. Dazu gehörte die Suche nach großen Plänen, aber auch der dauernde Streit zwischen den Bezirken und dem Berliner Magistrat, zwischen Berlin und seinem Umland. Heute stellt sich erneut und dramatisch zugespitzt die Frage nach einer neuen Planungskultur.

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Im Juni 2017 beschloss der Berliner Senat 76.000 neuen Schul-Plätze zu schaffen, marode Schulen zu sanieren und dafür 5,5 Mrd. € bis 2026 zu investieren. – Diese Zusagen und die Bedingungen des Vorhabens könnten - wenn z.B. 15 Bauherren insgesamt ca. 1400 Einzelmaßnahmen zu bewältigen haben - es fast als 'unmögliche Mission' erscheinen lassen. - Jedoch bleibt aus Mangel an Alternativen nur, das Ergebnis abzuwarten, wenn auch Probleme unübersehbar sind. Letztlich ist allen Beteiligten Erfolg zu wünschen, das Bestmögliche für die Stadt zu erreichen.

Autor: Dr. Peter Lüttmann, bis 2003 Leiter des Hochbauamtes Neukölln

Einzelheiten, Hintergründe und Kommentierung dazu im folgenden Beitrag zum download

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Liebe Studierende, liebe Absolvent*innen, liebe Interessierte am Schinkelwettbewerb,

wie in den vergangenen Jahren sucht der AIV zu Berlin für den Schinkelwettbewerb 2019 ‚bridge2future’ engagierte Vorprüferinnen und Vorprüfer. Weitergehende Informationen sind unten stehend beigefügt. Bitte leiten Sie diese E-Mail auch an interessierte Kommiliton*innen weiter.

Aufgabenstellung
Die Auslobung sowie ergänzende Informationen zum Wettbewerb sind zu finden unter
• http://www.aiv-berlin.de/schinkel-wettbewerb/aufgabenstellung
• https://www.facebook.com/aivschinkelwettbewerb

Vorprüfung
Die Vorprüfer*innen arbeiten sich jeweils in 5 bis zu max. 7 der eingereichten Wettbewerbsbeiträge ein und stellen diese der jeweiligen Fachjury vor. Entsprechend sind sie in den Gesamtablauf des Verfahrens eingebunden. Die Teilnahme ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des Wettbewerbs. Termine: Ca. 3 Tage (einschließlich Jurysitzung) im Zeitraum zwischen dem 11. Februar und dem 16. Februar 2019.

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Der Neujahrsempfang des AIV wurde begleitet von der Vernissage „Pläne und Zeichnungen vom Wettbewerb Groß-Berlin“ aus dem Architekturmuseum der TU Berlin. Markus Tubbesing (AIV) erklärte den Anlass dieser Ausstellung: 1910 sollte über einen Wettbewerb Lösungen für die rasch wachsende Stadt aufgezeigt werden – heute wie damals aktuell. 2020 werden verschiedene Ausstellungen, an denen sich auch der AIV beteiligt, an die Entstehung von Berlin erinnern. Markus Tubbessing stellte dazu sein Buch „Wettbewerb Groß-Berlin. Berlin 2020 – 100 Jahre Groß Berlin“ vor. Der Wettbewerb vor 100 Jahren gab Stoff für viele anregende Gespräche, die an diesem Abend geführt wurden.

Die Ausstellung ist bis zum 14.06.2019 Montags bis Donnerstags in der Zeit von 9 - 14 Uhr (und nach Vereinbarung) in den Räumen des AIV, Bleibtreustraße 33 (am Ku'damm), zu sehen.

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Am 18. Januar 2019 luden der AIV und die Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. gemeinsam ihre Mitglieder ein, um bei einem geselligen Abend auf das neue Jahr anzustoßen. Die Vorstände beider Vereine – Melanie Semmer (AIV) und Kristina Jahn sowie Frank Becker (BWG) – begrüßten die Gäste, die zahlreich gekommen waren. Der Neujahrsempfang wurde begleitet von der Vernissage „Pläne und Zeichnungen vom Wettbewerb Groß-Berlin“ aus dem Architekturmuseum der TU Berlin. Markus Tubbesing (AIV) erklärte den Anlass dieser Ausstellung: 1910 sollte über einen Wettbewerb Lösungen für die rasch wachsende Stadt aufgezeigt werden – heute wie damals aktuell. 2020 werden verschiedene Ausstellungen, an denen sich auch der AIV beteiligt, an die Entstehung von Berlin erinnern.

Markus Tubbessing stellte dazu sein Buch „Wettbewerb Groß-Berlin. Berlin 2020 – 100 Jahre Groß Berlin“ vor. Der Wettbewerb vor 100 Jahren gab Stoff für viele anregende Gespräche, die an diesem Abend geführt wurden.

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Am Dienstag, den 4. Dezember wird im Bücherbogen das neue Buch von Markus Tubbesing zum Wettbewerb Groß-Berlin 1908-10 vorgestellt. Der Wettbewerb war ein wesentlicher Schritt hin zu Groß-Berlin, zudem ein Meilenstein in der Entwicklung des Berliner Städtebaus, ja des modernen Städtebaus schlechthin. Markus Tubbesing ist seit kurzem Professor für „Entwurf Denkmalpflege“ am Fachbereich „Stadt|Bau|Kultur“ der Fachhochschule Potsdam.

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Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ ist – so die jüngste Literatur zu Städtebau und Architektur Berlins nach 1945 - ein höchst vielgestaltiges Phänomen. Welchen Stellenwert diesbezüglich das Quartier der „Otto-Suhr-Siedlung“ nordöstlich des Mehringplatzes im schwerst kriegszerstörten Kreuzberg einnimmt, welche lange übersehenen Qualitäten Figur und Gebäude in ihrer Typisierung, Normierung, Grundrisskonzeption und auffallenden äußeren Gestaltung auszeichnen, wird der Vortrag ausleuchten.

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Das Netzwerk DieNachwachsendeStadt strebt nach radikalen Ansätzen zur ressourcenpositiven Transformation der Stadt und nähert sich diesen konkreten Bauaufgaben kontinuierlich an. Als Mitbegründer des Netzwerks forschen, planen und bauen ZRS-Architekten Ingenieure an zirkulären Gebäudesystemen aus Naturbaustoffen in verschiedenen Klimazonen, die weitgehend auf Gebäudetechnik, vor allem Lüftungstechnik verzichten können.

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